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WAS
TUT NLP?
NLP ( Neuro - Linguistisches
Programmieren ) versteht sich als eine Denkrichtung und ein Konzept für
Kommunikation, Verhalten und Veränderung, welches zentrale Bestandteile
menschlichen Erfahrens und Erlebens umfasst sowie die Zusammenhänge zwischen
Denken und Fühlen, der Sprache und der Wechselwirkungen auf den Körper sowie das
Verhalten erforscht.
NLP definiert sich als eine
Disziplin im Bereich der Kognitions- und Verhaltenswissenschaften die explizit
und umfassend die menschliche Subjektivität untersucht, weshalb NLP - sowohl in
Coachings als auch in Trainings - den Menschen eine vertiefte Bewusstheit und
Achtsamkeit für die das eigene Erleben steuernden Prozesse vermittelt. Mit Hilfe
der hierbei gewonnenen Erkenntnisse eröffnet NLP gleichermassen für
Einzelpersonen als auch für Gruppen und Organisationen effiziente und flexible
Zugänge zu ziel- und lösungsorientierten Veränderungen.
Bedeutsam für das Selbstverständnis
des NLP ist die Überzeugung, dass jedem Menschen in sämtlichen Situationen mehr
Handlungs- sowie Wahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen, als er bewusst
wahrnimmt, weshalb das NLP mitunter darauf abzielt, einen direkten Zugang zu
diesen unbewussten Kräften und Ressourcen zu verschaffen. Dazu hat es wirksame
Instrumente entwickelt, die es ermöglichen, sich zu entfalten, mit den eigenen
Fähigkeiten bewusst umzugehen sowie Kompetenz und Erkenntnis zu entwickeln.
NLP bietet sich sowohl zur
Selbsthilfe als auch zur verbesserten Kommunikation und vertieften Beziehungen
sowie zur Unterstützung anderer ( Gesundheit, Erziehung, Beratung und Betreuung,
Kreativität, Management, Verkauf, Führung ) an.
NLP fusst u.a. auf Systemtheorie,
Linguistik, Neurophysiologie sowie Psychologie und Philosophie und sieht jeden
Menschen als einzigartiges Individuum mit einem ihm eigenen und seine
Persönlichkeit bestimmenden Erleben, Fühlen und Handeln, welche es unbedingt zu
respektieren gilt, um ihm in seiner ganz speziellen Welt zu begegnen.
Vom Ziel
zum Problem
Eines der grundlegendsten Prinzipien
des NLP ist die allem übergeordnete Frage nach dem Ziel, welches nach
bestimmten Kriterien der Wohlgeformtheit formuliert sein muss.
a)
sinnlich konkret, d.h. visuell, auditiv und gefühlsmässig wahrnehmbar
b)
selbst erreichbar - unabhängig von anderen
c)
positiv formuliert ( vermeiden von Verneinungen )
d)
in einem bestimmten Kontext ( wo, wann und wie )
e)
ökologisch, d.h. für die persönliche Identität harmonisch
Sobald das konkrete Ziel bekannt
ist, kann man auch untersuchen, was wie als problematisch erfahren wird, und
entsprechende Ressourcen erforschen, die dabei helfen, jenes zu erreichen.
Eine korrekte und effiziente
Zielbestimmung bedarf neben dem Gewahrwerden und Akzeptieren eines Problems vor
allem auch einer effektiven Verbindung der eigenen Ressourcen mit diesem Problem
sowie mit dem Zielzustand.
Hierfür steht das N im NLP
Das
Metamodell der Sprache
Anhand der Sprache konstruieren die
Menschen einen Teil ihrer inneren Vorstellung über die Welt und kreieren für
sich die Bedeutungen, die sie dann als ihr Leben bestimmende Glaubenssätze
einsetzen.
Generalisierungen, Tilgungen
sowie Verzerrungen sind
Gestaltungsmittel dazu, können allerdings bisweilen die Handlungsmöglichkeiten
einschränken.
Beispiel einer Generalisierung:
„ Die Welt wird immer rauer! “
Beispiel einer Verzerrung: „
Ihr Blick macht mich nervös! “
Beispiel einer Tilgung: „ Ich
fühle mich dankbar! “
Wenn jemand sprachlich viel
generalisiert, tilgt oder verzerrt, beraubt er sich seiner Handlungsfähigkeit
sowie -freiheit und schafft sich sein Leben bestimmende Zwänge.
Das NLP - Metamodell der Sprache
unterteilt diese drei Kategorien der Sprachkonstruktion nochmals in
Untereinheiten und verhilft auf effiziente Weise dazu, Ziel und Problem sehr
rasch zu eruieren sowie die spezifischen Ressourcen zu entdecken und nutzbar zu
machen. Es stellt einerseits ein äusserst taugliches Diagnosemittel dar,
verhilft allerdings auch dazu, die eigenen kommunikativen Fähigkeiten zu
verbessern.
Hierfür steht das L im NLP
Veränderungen durch NLP
Unzählige NLP - Programme
unterstützen einen dabei, geschilderten Weg vom Ziel über die Ressource zur
Problemlösung zu finden und das gewünschte Ziel zu erreichen.
Das Anwendungsgebiet beinhaltet u.a.
Ängste vor bestimmten Situationen oder Personen sowie geeignete Lernstrategien,
um die Kreativität und Entscheidungsfähigkeit zu stärken.
Einige Grundtechniken des NLP mögen
für einen ersten Eindruck sorgen:
Ankern
nennt sich die Verbindung eines intensiv erlebten inneren Zustandes, eines
Gefühls, einer kraftvollen Phantasie oder einer positiven Lernerfahrung aus der
Vergangenheit mit einem spezifischen Auslöse - Reiz. Es stellt für viele
Menschen eine ausnehmend freudige Entdeckung dar, dass sie diesen Reiz ( Anker )
- sei dies nun eine Berührung, ein Bild, ein Klang, ein Wort oder eine Geste -
selbst setzen und auch wieder abrufen können.
Assoziation
steht für das direkte Wahrnehmen
einer bestimmten Situation, bei dem man sich unmittelbar mit dem Erlebten
verbunden fühlt, in der jeweiligen Erfahrung drin steckt und keine Distanz
aufbauen kann, was je nachdem förderlich oder hinderlich sein kann .
Dissoziation
bezeichnet den Zustand, in dem man sich selbst von aussen wahrnimmt ( visuell
oder akustisch ), wie man in einem bestimmten Kontext agiert, was gerade zu
überwältigenden Erlebnissen Distanz schafft und einem ermöglicht, auch aus
unangenehmen Erfahrungen zu lernen.
Submodalitäten
nennt man die Untereinheiten der Modalitäten oder Sinnessysteme;
-
SEHEN: hell - dunkel, gross -
klein, starr - bewegt, farbig - schwarz / weiss …
-
HÖREN: laut - leise, hoch -
tief, bass - diskant …
-
FÜHLEN: stark - schwach, rau -
weich, schwer - leicht, heiss - kalt …
Submodalitäten
ändern sich unter der Wirkung der
Sprache und wirken gleichzeitig auf die Sprache, bilden mit dieser also ein
reziprokes System. Wann immer jemand in Generalisierungen, Tilgungen oder
Verzerrungen spricht, beeinflusst er unmittelbar sein eigenes Erleben wie
auch das seiner Kommunikationspartner, was wiederum infolge veränderter
Submodalitäten verstärkt oder abgeschwächt werden kann.
Strategien
beschreiben die spezifische Sequenz, in der jemand seine Sinnesmodalitäten
einsetzt ( Abwechseln innerer Bilder mit Geräuschen, Worten, Sätzen oder
Gefühlen ).
Wer seine persönlichen Lern-,
Motivations-, Entscheidungs-, Erinnerungs- und Überzeugungsstrategien kennt,
kann diese mittels NLP - Techniken verfeinern und verbessern sowie auch auf
andere Bereiche anwenden.
Das P im NLP steht für
das Erforschen und Umstrukturieren von Programmen des persönlichen Erlebens. |